Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Treffen der Umweltauditoren

Würzburg. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen der Diözese Würzburg haben im Caritashaus den vierten Teil der Fortbildung zum kirchlichen Umweltauditor absolviert.

Gespannte Gesichter, fröhliches Lachen und angeregte Diskussionen waren bereits am Morgen im Seminarraum des Caritashauses anzutreffen. Die angehenden Umweltauditorinnen und –auditoren hatten sich zum vierten Modul ihrer Schulung unter der Leitung des Umweltbeauftragten des Bistums Würzburg, Christof Gawronski, und des kirchlichen Umweltberaters und –revisors Siegried Fuchs versammelt.

Umweltmanagementsystem EMAS

Sie alle engagieren sich in ihren Einrichtungen für den Umweltschutz und setzen dort das Umweltmanagementsystem EMAS, das Umwelt-Gütesiegel der Europäischen Union, um. Das System unterstützt dabei, den Umweltschutz strukturiert und nachweislich anzugehen, indem der Energieverbrauch regelmäßig geprüft und Zielvereinbarungen im Bereich Umweltschutz festgelegt werden. Auch drei Mitarbeitende aus Caritas-Einrichtungen nahmen an der Fortbildung teil.

Themen sind, neben den zehn Bausteinen des Umweltmanagementsystems, schöpfungstheologische Grundlagen sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich Ökologie. So freute sich die Gruppe ganz besonders über den Vortrag des Klimaschutzmanagers der Stadt Würzburg, Philipp Mähler, zum Betrieblichen Mobilitätsmanagement. Gerade in Anbetracht der von der Bundesregierung verkündeten erhöhten CO2-Emissionen durch den Straßenverkehr und des Anstiegs der Feinstaubwerte in Unterfranken könnten Betriebe mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie Carsharing, das Jobticket und klimafreundliche Fortbewegungsmittel anböten, so Mähler.

Lebendiges Netzwerk

Im Juli 2017 ist der Abschluss der Fortbildung geplant. „Damit werden die Teilnehmer nicht nur befähigt sein, die Einführung des Umweltmanagements in kirchlichen Einrichtungen durchzuführen“, unterstrich Gawronski, „sondern sie werden ein aktives und lebendiges Netzwerk der gegenseitigen Unterstützung und des Austausches aufgebaut haben.“