Die Pflege und Sorge für kranke und pflegebedürftige Menschen – sei es professionell, familiär oder ehrenamtlich - fordert die ganze Person. Sie kostet viel Kraft und birgt die Gefahr des Ausbrennens. Um in der Pflege, in der Begleitung und im Mitempfinden nicht müde zu werden, braucht es besondere Achtsamkeit für belastende Situationen. Es kommt darauf an, eigene Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, um solche Situationen zu bewältigen.
Deshalb haben die Veranstalter in ihren Ausbildungskursen neben den fachlichen Themen (Krankheitsbilder, Pflegehandlungen), den rechtlichen und prakt. Betreuungs-, Beschäftigungs- oder Therapieansätzen ein Modul „Selbstvorsorge“ hinzugefügt. Regionalaltenheimseelsorgerin G. Spahn-Sauer gestaltet diese Einheiten mit Fragen zur Selbstreflexion, zur eigenen Befindlichkeit und Bedürfnissen. Sie gibt Empfehlungen zur Vorbeugung von Burnout und bietet im Modul Achtsamkeits- und Kommunikationsübungen an.
(Gabriele Spahn-Sauer)

