Weihbischof em. Ulrich Boom steht der Liturgie vor. Unter der Überschrift „Unio Mystica“ erklingen Gesänge des Mittelalters aus dem „Codex Montpellier“, dem „Selden Manuscript“, von Hildegard von Bingen und anderen. Es singt die Frauenschola „Vox anima“ unter der Leitung von Domkantor Julian Beutmiller, begleitet von Domorganist Professor Stefan Schmidt an der Truhenorgel. „Unio mystica“ beschreibe in der christlichen Mystik die Einswerdung mit dem Schöpfer, die Vereinigung des Menschen mit Gott, schreibt die Dommusik Würzburg. Die mittelalterlichen Gesänge aus der Zeit zwischen dem 10. bis 15. Jahrhundert behandelten dieses Thema durch Klänge des gregorianischen Chorals, der frühen Mehrstimmigkeit („Codex Montpellier“, „Selden Manuscript“) sowie mit Musik der Mystikerin Hildegard von Bingen. In der Krypta, die zu den „ältesten und atmosphärischsten Räumen der Bischofskirche“ gehöre, könne sich „der mystische Stil der mittelalterlichen Gesänge und der Klang der Frauenschola aufs Beste entfalten“.
(1726/0380; E-Mail voraus)
