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Mit dem Katamaran in die Bischofstadt Óbidos

Die pastorale Aktion in der Kindertagesstätte der Franziskanerinnen und das arme Stadtviertel Sao Francisco.

Nach einer 3 stündigen Reise mit einem Schnellboot und weiteren 2 Stunden mit dem Katamaran kam die Gruppe am Montag, 16.05. gut und wohlbehalten am letzten Punkt unserer Reise, in der Bischofsstadt Óbidos an.
Am ersten Abend steht gleich ein Gespräch mit Bischof Dom Bernardo Bahlmann auf dem Programm, der von den vielfältigen Initativen der Diözese im pastoralen und sozialen Bereich berichtet. Probleme wie illegaler Holzeinschlag durch die Holzmafia, falsche Zertifizierung werden immer dringender und müssen auch von Seiten der Diözese angegangen und verfolgt werden. Die CPT – Kommission für Landpastoral – leistet hier seit vielen Jahren eine ganz hervorragende Arbeit.
Am nächsten Morgen wartet ein intensives Besuchsprogramm in der Kindertagesstätte der Franziskanerinnen der pastoralen Aktion auf uns. Die Gemeinschaft ging bereits vor einigen Jahren vom Zentrum an den Rand der Stadt, in das arme Stadtviertel São Francisco. Nachdem es weit und breit keinen Kindergarten, wohl aber sehr viele Kinder gab, sahen es die Schwestern für vordringlich an, hier möglichst bald Abhilfe zu schaffen. Sr. Ivaldete, die Leiterin der Gemeinschaft zeigt uns mit großer Freude das neue Gebäude, das durch die Hilfe von „Sternstunden“ entstehen konnte. 110 Kinder im Altern von 3 – 5 Jahren finden hier nicht nur eine hervorragende pädagogische Einrichtung, sie erhalten hier auch jeweils 2 warme Mahlzeiten, die maßgeblich für ihre weitere Entwicklung sind. Die Eltern wissen, dass ihre Kinder hier bestens versorgt sind. Abwechslungsreiche, nahrhafte Mahlzeiten, wie sie ihre Kinder bei den Schwestern erhalten, könnten ihnen die Eltern kaum bieten, da die meisten von Sozialhilfe leben.
Neben dem Angebot für die Kinder gibt es Angebote für die Eltern in Erziehungs- und Ernährungsfragen, auch Nähkurse für die Frauen. Besonders die Frauen nehmen diese Angebote sehr gerne an und erhalten so die Möglichkeit, ihr Leben langsam, aber doch kontinuierlich zu verbessern. Für Sr. Rita-Maria ist es eine besondere Freude die Mutter unserer Freiwilligen Celem, die momentan in der Kindertagesstätte der Ritaschwestern arbeitet zu treffen. Celems Mutter, Erzieherin bei den Dreijährigen, kann ihre Tränen nicht zurückhalten, auch wenn wir ihr nur Gutes über ihre Tochter berichten können.

Große Hochachtung für diese wunderbare Leistung von Sr. Ivaldete und ihren Mitschwestern, das einen Lehrgarten für die Kinder und einen wunderbaren Garten der Schwestern mit vielen exotischen Fruchtbäumen einschließt.