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Ich schaff das – mit positivem Denken und klaren Zielen zum Erfolg!

„Durchatmen und Durchstarten“, so lautete das Motto des Motivationsseminars, das vom 16.-18.03.2017 im Jugendhaus Windrad in Würzburg-Heuchelhof in Kooperation mit dem Referat Jugendarbeit und Schule und dem Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt stattfand. Es nahmen Jugendliche der 8. und 9. Jahrgangsstufe teil, die im Moment versetzungsgefährdet sind und für das zweite Schulhalbjahr neue Motivation, Mut und Selbstvertrauen schöpfen wollen, um das Klassenziel doch noch zu erreichen.

Acht bis fast neun Jahre Schulerfahrung liegen hinter den 13 TeilnehmerInnen und doch haben einige SchülerInnen ihren eigenen Lernstil noch nicht gefunden oder es hat sich oft ein falsches Lernverhalten (oder Nicht-Lernverhalten) verfestigt und viele Wissenslücken haben sich vergrößert. Dazu kommt, dass die Anforderungen und das Lernpensum jedes Schuljahr weiter ansteigt und es problematisch ist, wenn man nicht zu den leistungsstärksten Schülern gehört. Gleichzeitig steigt auch die Selbstverantwortung der SchülerInnen: Die Eltern haben immer weniger Einfluss auf das Lernverhalten bzw. können ihren Kindern kaum noch bei den Hausaufgaben helfen. Wie können es also SchülerInnen selbständig schaffen, sich so zu organisieren und zu motivieren, dass das Schuljahr trotz schwacher Noten doch noch erfolgreich abgeschlossen werden kann?

Lehrkräfte des Johann-Schöner-Gymnasiums Karlstadt führten zusammen mit vier haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Referats Jugendarbeit und Schule das Seminar im Jugendhaus Windrad durch. Dabei wurden u.a. Kenntnisse zum effektiven Lernen vermittelt: Wann lerne ich am Besten? Welcher Lerntyp bin ich? Welche Methoden können mir (z.B. beim Vokabel lernen) helfen? Wie bleibt das Gelernte am Effektivsten im Kopf?

Neben dieser Wissensvermittlung erarbeite jede/r SchülerIn in Einzelcoachinggesprächen konkret definierte eigene Ziele und Unterziele, individuelle Tagesstrukturen, Schreibtischgestaltungsideen, Belohnungsmöglichkeiten und persönliche Strategien, um mit auftretenden Rückschlägen umzugehen. Wichtig ist dabei, das große Ziel vor Augen zu haben, den Weg dorthin aber in kleine Etappen, also „Lernportionen“, zu unterteilen. Sinnvoll ist beispielsweise jeden Tag kontinuierlich ein bisschen zu lernen und immer wieder das Wiederholen und Üben von Aufgaben. Aufgelockert wurde das Seminar durch viele Kennenlern-/Bewegungsspiele, Kooperationsübungen, erlebnispädagogischen Inhalten und ebenfalls im Mittelpunkt stand der Austausch zwischen den SchülerInnen, die dadurch das Gefühl erlebten, nicht alleine auf diesem „schweren“ Weg zu sein.

Damit die Inhalte des Seminars auch langfristig wirken, werden die SchülerInnen im Rahmen eines Mentorenprogramms an der Schule weiterhin betreut. In regelmäßigen Treffen mit ihrem jeweiligen Lehrermentor besprechen sie ihre Fortschritte und Hindernisse, erhalten Tipps und den nötigen Ansporn, die nächsten Schritte zum selbständigen Lernen zu gehen.