Mit vielen Wegbegleitern schaute Unterguggenberger im Anschluss an den Gottesdienst im großen Saal des Martinushauses zurück auf die 20 Jahre musikalische Wirken. Stiftspfarrer Martin Heim hob sein jugendliches Auftreten hervor, dass es im leicht gemacht hätte, zu jungen Menschen einen Zugang zu finden. Neben vielen musikalischen Highlights sei es gerade der Ausbau einer umfangreichen Kinder- und Jugendchorabreit gewesen, die noch lange nachwirken wird. Diözesanmusikdirektor Gregor Frede lobte die Professionalität Unterguggenbergers, die sich nicht nur in seinem musikalischen Können, sondern auch in seinem Umgang mit den Menschen gezeigt habe. Dies betonten auch Helmut Kraft für den Förderverein der Stiftsmusik und Bodo Wenzel als Vertreter der Sängerinnen und Sänger.
Unterguggenberger bedankte sich bei den vielen Menschen, die ihn in Aschaffenburger begleitet haben, allen voran bei seinen Chorsängern: "Ohne euch wäre mein Erfolg hier ja gar nicht möglich gewesen". Er bat die Diözese nachdrücklich, bald einen Nachfolger für ihn zu finden, damit das große Potential in Aschaffenburg nicht zu lange brach liegt. Sein Appell: "Ich gebe euch die Stimmen und die Herzen meiner Sänger in die Hand."
Von Gregor Frede war zu hören, dass das Bewerbungsverfahren bereits angelaufen ist und vielleicht schon Ende Februar eine Entscheidung fallen kann. Bis dahin werden die Chöre von Vertretungen geleitet.
Eine besondere Ehre wurde Unterguggenberger am Ende der Feier zuteil, als Oberbürgermeister Klaus Herzog ihn bat, sich in das goldene Buch der Stadt Aschaffenburg einzutragen. Gemeinsam mit den Chören und den Gästen stimmte er als Abschluss des Abends das schottische Lied "Auld lang syne" an, für dass er zu diesem Anlass einen deutschen Text geschrieben hat. Die rund 300 Gästen und 80 Chorsänger verabschiedeten sich im Stehen mit großem Applaus.



























